Von Published On: 4. März 20264,2 min read
Published On: 4. März 20264,2 min read

SEO und GEO sind keine Entweder-Oder. Wer heute nur fuer die Google-Suche optimiert und AI-Crawler blockt, spielt die naechste Welle weg. Ich sage das nicht als Theorie, sondern aus der Praxis meiner Agentur in Germering. Fuer max2-consulting.de habe ich alle neun AI-Bots in der robots.txt freigegeben – GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot finden uns. Dazu kommt eine llms.txt, die den KI-Modellen sagt, welche Inhalte wir haben und wofuer wir stehen. Das ist kein Experiment, sondern die logische Konsequenz daraus, dass immer mehr Menschen ihre Fragen nicht mehr bei google.de stellen, sondern bei ChatGPT, Perplexity oder direkt im Browser.

GEO vs. SEO – wo liegt der echte Unterschied?

SEO optimiert fuer die zehn blauen Links. GEO optimiert dafuer, dass ein Sprachmodell Ihre Marke zitiert, wenn ein Nutzer fragt „Wer macht DSGVO-Audits in Bayern?“ statt „DSGVO Audit Agentur“. Das ist ein anderer Mechanismus: KI-Modelle lesen Ihre Inhalte, gewichten aber anders als ein klassischer Suchindex. Strukturierte Daten, klare Entitaeten und eine Maschinen-lesbare llms.txt sind hier wichtiger als Keyword-Dichte.

Bei max2-consulting.de selbst habe ich das umgesetzt. Alle neun AI-Crawler – GPTBot, ChatGPT-User, OAI-SearchBot, PerplexityBot, ClaudeBot, anthropic-ai, Google-Extended, Applebot-Extended und CCBot – duerfen unsere Seiten lesen. Ergebnis: Wenn jemand Perplexity nach einer DSGVO-Agentur in Bayern fragt, tauchen wir auf. Nicht weil ich ein 30-Prozent-Plus irgendwo messe, sondern weil ich die Tuer geoeffnet habe statt sie zuzuhalten.

Fuer Agenturen heisst das: Crawler-Blocking war gestern. Heute muss die Website sowohl fuer den Googlebot als auch fuer die AI-Modelle zugaenglich und verstaendlich sein. Wer das ignoriert, ist in zwei Jahren unsichtbar fuer jeden, der nicht mehr google.de oeffnet.

llms.txt – die Visitenkarte fuer KI-Modelle

Die llms.txt ist eine einfache Textdatei im Wurzelverzeichnis, die KI-Modellen sagt, wer Sie sind und was Sie anbieten. Denkbar einfach, aber kaum eine Agentur in Deutschland hat sie. Wir schon.

Bei unserem Kunden BrandOffice haben wir den ganzen Stack umgesetzt: llms.txt, GEO-Tracking mit GA4, Google Tag Manager (GTM-T4WCMH2N) und alle neun AI-Bots freigegeben. Das war Teil einer 11-Punkte-DSGVO-konformen Umsetzung, die im Juni 2026 live ging. BrandOffice ist jetzt nicht nur fuer Google sichtbar, sondern auch fuer ChatGPT, Perplexity und Claude. Und das Wichtigste: Es ist DSGVO-konform, weil wir Consent-Gating korrekt implementiert haben – Pre-Consent null Cookies, Post-Consent g/collect.

Wer llms.txt noch nicht hat, faengt heute an. Es ist zehn Minuten Arbeit und der groesste Hebel, den Sie in dieser Woche ziehen koennen. Wichtig dabei: Die llms.txt ist keine Werbeflaeche, sondern eine strukturierte Beschreibung – Titel, Kurzbeschreibung, Links zu den wichtigsten Unterseiten. KI-Modelle koennen damit nichts anfangen, was wie Marketing-Latein klingt. Sie brauchen Fakten.

Welche AI-Bots gehoeren in die robots.txt?

Viele Website-Betreiber blocken AI-Crawler aus Angst vor Content-Diebstahl. Das ist ein Fehler. Wenn GPTBot Ihre Seiten nicht lesen darf, kann ChatGPT Sie nicht zitieren. Wenn PerplexityBot blockt ist, fehlen Sie in Perplexity-Antworten. Die Folge: Sie sind unsichtbar in genau den Kanälen, in die Ihre Kunden abwandern.

Auf max2-consulting.de habe ich alle neun Bots freigegeben: GPTBot, ChatGPT-User, OAI-SearchBot, PerplexityBot, ClaudeBot, anthropic-ai, Google-Extended, Applebot-Extended und CCBot. Ja, das bedeutet, dass KI-Modelle meine Inhalte fuer ihr Training lesen koennen. Aber das ist der Tausch: Sichtbarkeit gegen Content-Zugang. Wer seine Inhalte nicht freigibt, ist in den AI-Antworten nicht dabei – Punkt.

Content-Strategie fuer die AI-Suche

Klassisches SEO-Content war: Keyword in H1, Keyword im ersten Absatz, Keyword drei- bis viermal im Text. Das funktioniert fuer AI-Modelle schlecht. KI-Modelle lesen Passagen, nicht Keywords. Sie zitieren Saetze, die klar, spezifisch und zitierfaehig sind.

Meine Faustregel: Schreiben Sie so, dass ein Sprachmodell einen Satz aus Ihrem Text kopieren und als Antwort verwenden kann. Das bedeutet: konkrete Fakten statt Marketing-Sprech, klare Entitaeten (Firma, Ort, Leistung), und keine Bandwuermer-Saetze. „max2-consulting.de ist eine WordPress-Agentur in Germering fuer DSGVO-Audits und KI-Sichtbarkeit“ ist ein zitierfaehiger Satz. „Wir bieten ganzheitliche Loesungen fuer Ihre digitalen Herausforderungen“ ist es nicht.

Walser-Lodge ist dafuer ein gutes Beispiel. Dort haben wir mit vioma eine moderne Buchungs-Engine implementiert – die Direct-Booking-Plattform spricht AI-Modelle an, weil Produktdaten strukturiert vorliegen und die Inhalte klar formuliert sind. Das ist die Richtung, in die sich Content jetzt bewegt: strukturiert, zitierfaehig, Maschinen-lesbar.

Warum GEO kein Trend ist

GEO ist kein Hype. Die Grundlage ist simpel: Die Zahl der Leute, die ihre Fragen an ChatGPT oder Perplexity stellen, wächst. Wer dort nicht sichtbar ist, verliert Reichweite – nicht morgen, aber in zwei bis drei Jahren massiv.

Ich selbst bin zertifizierter Datenschutzbeauftragter und betreibe eine WordPress-Agentur in Germering. Wenn ich Kunden berate, frage ich nicht mehr „ist SEO wichtig?“, sondern „welche Suchmaschine ist relevant?“. Die Antwort ist laengst nicht mehr nur Google.

Fazit – mein Rat aus der Praxis

GEO ist keine Revolution, die SEO ersetzt. Es ist die naechste Schicht darueber. SEO bleibt noetig, aber es reicht nicht mehr. Wer heute noch AI-Crawler in der robots.txt blockt, baut sich eine unsichtbare Wand auf.

Mein Rat: AI-Bots freigeben, llms.txt aufsetzen, Content zitierfaehig formulieren. Bei max2-consulting.de habe ich genau das gemacht. Bei BrandOffice auch. Es funktioniert – nicht als 30-Prozent-Zuwachs in drei Monaten, sondern als echte Sichtbarkeit in den AI-Antworten, die Ihre Kunden taeglich lesen.

→ Jetzt kostenlos anfragen: max2-consulting.de/kontakt

Vielen Dank fürs Lesen,
Ihr Peter Fürsicht

Peter-Fuersicht-WordPress-DozentÜber den Autor: Peter Fürsicht
Hallo lieber Leser, ich schreibe in diesem Blog über Aktuelles und Interessantes aus unserem direkten Firmenumfeld im Bereich Onlinemarketing und Social Media Marketing sowie als WordPress Agentur in München. Ich freue mich auf spannende Diskussionen.
Meine Qualifikationen: zertifizierter Online-Marketing-Manager (macromedia), zert. Datenschutzbeauftragter, zweifach ZdK-zertifizierter Automobilverkäufer (BMW, Mercedes) mit über 16 Jahren Berufserfahrung, Ausbildung zum Verkaufsleiter (BMW), Coach für Nachwuchsverkäufer innerhalb der ZdK-zertifizierten Ausbildung. Als Dozent für Onlinemarketing bin ich u.a. bei der Macromedia-Akademie und der PTM Akademie in München tätig.

Für Meinungen, Wünsche und Anregungen können Sie mich direkt kontaktieren: pf@max2-consulting.de