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Stationärer Handel: Keine Zukunft ohne Internet-Präsenz

Keine Zukunft ohne Internet-Präsenz

Allein mit einer Homepage ist es nicht getan. Wenn sich der stationäre Handel behaupten möchte muss er auch in den sozialen Medien vertreten sein. Die Industrie- und Handelskammer hat hierzu in Lüdingenhausen eine Erhebung gemacht, wie gut die Möglichkeiten genutzt werden. Zusammen mit LH-Marketing wurden diese Ergebnisse vorgestellt.

Auch für den stationären Handel geht ohne Internet nichts mehr. Wie es darum in Lüdingenhausen bestellt ist, schaut nun die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen. In Form eines Pilotprojekts namens City-Monitoring, wurde dies für die Steverstadt durchgeführt. Es wurden von 160 Unternehmen aus der Innenstadt die Online-Aktivitäten analysiert. 76 Prozent dieser Gewerbetreibenden sind mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten, so das Ergebnis der Recherchen vor Ort als auch Online. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 60%, Lüdinghausen liegt somit knapp über dem Durchschnitt, laut dem IHK-Referenten Christian Korte. Zusammen mit der Studentin Laura Bednarowicz, die ihre Bachelorarbeit darüber schrieb und maßgeblich an der Studie beteiligt war, sowie der Geschäftsführer von Lüdigenhausen Marketing, Herr Lars Werkmeister, stellten sie die Ergebnisse vor.

Ein „No-Go“ – die falsche Nummer

Es ist jedoch mit einer bloßen Website längst nicht getan, auch das hat der City-Monitor ergeben. Um dauerhaft auf dem Markt bestehen zu können ist auch ein gepflegter auftritt auf Facebook und Instagram wichtig. Bednarowicz nannte als „No-Go“ falsche Öffnungszeiten oder falsche Telefonnummern. „Es ist nicht jedem bewusst, das Internetnutzer Bewertungen über Geschäfte abgeben können. Es kann zu Problemen führen wenn ich dies als Händler nicht mitbekomme.“ Korte Ergänzte: „Das Potenzial das das Internet bietet haben viele Gewerbetreibende noch nicht erkannt. In Zeiten des immensen Wettbewerb drucks ergeben sich viele Chancen.“ Werkmeister betonte das dafür jedoch eine Strategie erforderlich sei. „Es muss nicht jeder einen Online-Shop betreiben, es sollte sich allerdings jeder Gedanken darüber machen wie er die vielen Facetten des Internets nutzen will. Denn jeder zehnte Euro wird mittlerweile im Netz ausgegeben.“

Es besteht Nachholbedarf

Wo es Nachholbedarf gibt, zeigt die Analyse auch. Die Lüdinghausener Unternehmen sind bei Facebook und Instagram noch deutlich unterpräsentiert. Die Bundesweite Quote liegt hier bei 68 Prozent die Einzelhändler in Lüdinghausen liegen nur bei 38 Prozent. Korte differenzierte, es gebe Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen: „Die Gastronomie ist bereits relativ gut aufgestellt. Im Handwerk und Dienstleistungssektor gibt es jedoch Nachholbedarf.“

Eine gelungene Präsenz der Einzelhändler im Netz, ist ein wesentlicher Faktor für eine langfristig gesehen, attraktive Innenstatt, so Werkmeister. „ Vom Angebot macht sich der Kunde bereits vorab ein Bild des Angebotes und geht dann auch in die Innenstadt.“

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Hallo lieber Leser, ich schreibe in diesem Blog über Aktuelles und Interessantes aus unserem direkten Firmenumfeld aus dem Bereich Onlinemarketing und Social Media Marketing. Ich freue mich auf spannende Diskussionen.Meine Qualifikationen: zertifizierter Online-Marketing-Manager (macromedia), zweifach ZdK-zertifizierter Automobilverkäufer (BMW, Mercedes) mit über 16 Jahren Berufserfahrung, Ausbildung zum Verkaufsleiter (BMW), Coach für Nachwuchsverkäufer innerhalb der ZdK-zertifizierten Ausbildung. Als Dozent für Onlinemarketing bin ich u.a. bei der Macromedia-Akademie, München tätig.
2018-11-26T11:10:19+00:00Von |Online Marketing|