Community Building kann ganz schön schwierig und aufwendig sein. Aber es ist ein Aufwand, der sich lohnt. Wer es schafft, diese Aufgabe erfolgreich abzuschließen hat nicht nur ein Produkt erfolgreich am Markt platziert, sondern auch eine starke Gemeinschaft um sein Produkt aufgebaut. Diese Gemeinschaft bringt dem Unternehmenserfolg viel mehr, als wenn das Produkt mit einem Klick gekauft wird. Das Community Building ist ein wichtiger Teil des Onlinemarketings. 

Community Building, was ist das?

Es gibt keine festen Regeln, was gemeint ist, wenn ein Unternehmen von Community-Building spricht. Es gibt viel, was in diesen Bereich fallen kann. Es kann ein Forum geben, in der sich eine Gruppe austauschen kann. Im besten Fall sogar mit Support vom Unternehmen. Es kann sich um exklusive Mitgliederprogramme handeln. Sogar ein Offline-Event gehört zu diesem Bereich. Eine wichtige Gemeinsamkeit dieser Maßnahmen ist, dass sie nicht darauf ausgerichtet sind neue Kunden zu gewinnen. Sie haben das Ziel eine langfristige Beziehung zu den bestehenden Kunden und Nutzern aufzubauen

Community Management

Eine klassische Marketingmaßnahme des Buildings ist das Beziehungsmanagement auch Community Management genannt.
Es ist keine Frage, es ist eine zeitaufwendige Aufgabe eine Community aufzubauen und zu betreuen. Für ein Unternehmen bedeutet es viel Einsatz, deren Erfolg sich in Zahlen schwer ermitteln ist. Für das Community Management und Building gibt es drei gute Gründe.

Hier 3 wichtige Werte für erfolgreiches Community Building

  1. Eine intensive Kundenbindung

 Die Märkte werden immer größer, damit unübersichtlicher und verändern sich schnell. Da ist es wichtig für ein Unternehmen eine gute Kundenbindung zu haben. Ein Überfluss an Marken und Unternehmen stellen heute das Problem dar, dass die Kunden das Vertrauen in die Produkte und die Anbieter verlieren. Die Kunden wünschen sich Produkte mit Sinn. Kunden freuen sich, wenn sie an Kampagnen beteiligt werden und ihre Wünsche und Vorstellungen in die Kreationen mit einfließen.

Es bietet viele Vorteile eine gute Community zu haben. Hat ein Unternehmen eine Community, dann hat es auch einen soliden Kundenstamm, zu dem es eine Bindung aufgebaut hat. Kommt nur ein neues Produkt oder eine weitere Dienstleistung ins Angebot, muss nicht vor jedem Kauf Überzeugungsarbeit geleistet werden. Dazu kommt, dass die Gewinnung von neuen Kunden wesentlich preisintensiver ist, als zu bestehenden Kunden einen guten Kontakt zu pflegen. Treue Kunden können ein großer Vorteil vor der Konkurrenz sein.

Dabei muss klar sein, dass der Aufbau einer guten Gemeinschaft rund um eine Marke oder ein Produkt nicht schnell vonstattengeht, es ist ein langwieriger Vorgang. Wer dieses Ziel erreichen will, muss Einsatz zeigen und sich in Geduld üben. Ein Unternehmen, das sich eine Community aufbauen möchte, braucht einen langen Atem und darf nicht zu schnell aufgeben. Der Kunde benötigt ein authentisches Erlebnis. Dabei zählt für die Community nicht nur die Wertigkeit eines Produktes, sondern auch Punkte, wie die Nachhaltigkeit des Unternehmens oder die Philosophie des Unternehmens. Emotionale Aspekte sind der Community ebenfalls wichtig. Ein wichtiger Punkt beim Aufbau einer Community ist, dass die Interessen der Community-Mitglieder erfüllt werden. Nur Mitglieder die sich ernstgenommen und verstanden füllen, werden sich mit dem Unternehmen identifizieren. Eine solche Beziehung zwischen Mitglied der Community und Unternehmen kann wie eine Beziehung zwischen zwei Menschen ein lebenslang anhalten.

Empfehlung:
Viele Unternehmen vernachlässigen bei ihrem Onlinemarketing den Bereich Social Media oder nutzen es einseitig. Gerade hier kann schnell eine Community aufgebaut werden. Soziale Plattformen leben vom Austausch untereinander und den Emotionen. Mit dem Kunden auch nach dem Kauf den Kontakt halten und Gespräche über den gemeinsamen Schwerpunkt führen.

  1. Die Lead-Generierung

Eine gute Community kann mit einem engmaschigen Netz verglichen werden, denn sie besteht aus Fans, nicht nur aus Mitgliedern. Fans identifizieren sich mit der Community und leben die Marke. Sie sprechen mit Stolz über ihre Marke und könnten sogar zu Influencern werden. Jeder hatte bestimmt schon ein Gespräch mit einem anderen, der von etwas überzeugt war und es gerne weiterempfehlen möchte. Nichts ist überzeugender als authentische Mund zu Mund Propaganda. Ein Potenzial, welches ein Unternehmen nicht unterschätzen sollte.

Selbst ein neues Gruppenmitglied kann positiv für die Lead-Generierung sein. Hat ein neues Mitglied positive Erfahrungen gesammelt, beispielsweise weil er Hilfe von anderen Mitgliedern oder Moderatoren bekommen hat, kann das neue Mitglied darüber berichten. Damit ist der Weg zu einem erneuten Einkauf geebnet und auch eine Weiterempfehlung wird wahrscheinlich. Wie so oft, auch hier zählt der erste Eindruck.

Empfehlung:
Es können Mitglieder dazu ermutigt werden, sich als stolzes Mitglied zu zeigen und neue Mitglieder für die Community zu gewinnen. Dazu gibt es die Möglichkeit den Mitgliedern einen eigenen Community-Hashtag zur Verfügung zu stellen. Den Mitgliedern können Profile Frames und Gifts, also kleine Geschenke zur Verfügung gestellt werden. Auch offline geht einiges, wie Merchandiser-Artikel, beispielsweise Sticker, Aufkleber, Tassen, T-Shirts oder Ähnliches. Es werden nur geringe Mittel benötigt, um durch wertvolle Empfehlungen aus der Community die Bekanntheit zu verbessern. Es kann die Grundlage für ein gutes Wachstum sein.

  1. Insights und Marktforschung

In der Community treffen sich Gleichgesinnte. Jedes Mitglied der Community fühlt sich respektiert und möchte selber aktiv werden. Alle Mitglieder können sich offen äußern und ihre Meinung sagen. Wichtig dabei ist der Dialog zwischen den Mitgliedern der Community und den Moderatoren des Unternehmens. Egal, ob der Dialog bei Community-Treffen oder auf einer sozialen Plattform stattfinden, das Unternehmen kann interessante Insights sammeln. Es ist genauer als Likes und Absatzzahlen. Es gibt genaue Informationen, warum ein Produkt akzeptiert wird und wie die Community zu Zusatzangeboten steht.

Dabei ist diese Rückmeldung nicht auf die Produkte des Unternehmens beschränkt. Die Community kennt sich in der Regel extrem gut mit den vergleichbaren Produkten der Konkurrenz aus und gibt auch hier wichtige Informationen weiter. Auf diesem Weg können die Informationen der Community Marktlücken aufzeigen und bei der Entwicklung von neuen Produkten helfen.

Empfehlung:
Die meisten Mitglieder einer Community beteiligen sich mit Freude an der Entwicklung des Unternehmens und seiner Produkte. Also sollte die Community für Rückfragen genutzt werden. Hat die Community das Gefühl, dass sie beachtet wird, liefert sie ehrliche Einschätzungen, von denen das Unternehmen nur profitieren kann.