Content is king – guter Content bildet die Grundlage für ein gutes Ranking in den SERPs ohne viel Geld in Werbung und Anzeigen investieren zu müssen. Doch genau bei der Contenterstellung kommt es zu Missverständnissen und Fehlern bei der Suchmaschinenoptimierung. Welche Fehlerquellen es gibt und wie sie vermieden werden, verraten wir in diesem Blogbeitrag.

 

Was ist das Ziel von Suchmaschinenoptimierung?

Ganz klar: SEO hat ein Ziel vor Augen – Reichweite generieren und ein gutes Ranking bei den organischen Suchergebnissen erreichen. Was dafür wichtig ist, ist keine Wissenschaft und auch schon lange kein Geheimnis: Die Inhalte müssen Mehrwert bieten und der Suchintention des Users entsprechen. Methoden wie Keywordstuffing oder Black Hat SEO-Methoden, die vor Jahren noch Erfolg brachten, sind heute old schooled und werden von Google abgestraft.
Doch was genau bedeutet das und was hat das mit Thin Content zu tun?

Die 4 Arten des Thin Content

Google liebt gut recherchierte Texte und Inhalte, die einen Mehrwert bieten. Im Gegensatz dazu gibt es Thin Content, der nur das Ranking und Keywords im Fokus hat, nicht aber den User.
Thin Content lässt sich in vier Gruppen teilen:
1. Automatisch generierte Inhalte
2. Affiliate-Websites
3. Duplicate Content
4. Doorway Pages

Doch was ist das genau?

Automatisch generierte Inhalte sind Content, der nur für Google erstellt wurde, um Keywords unterzubringen und der für den User keinen Mehrwert enthält. Hier geht es nur darum, für bestimmte Keywords ein gutes Ranking zu erreichen.
Affiliate-Websites sind nicht gleich mit Thin Content gleichzusetzen: Es gibt viele gute Affiliate-Websites, die mit Produkttests, Rezensionen und Vergleichen zahlreichen hochwertigen Content zur Verfügung stellen und dem User bei seiner Entscheidung helfen. Anders ist es bei Websites, die nur Produkte vorstellen und das Affiliate-Programm als Hauptcontent in den Fokus stellen.
Duplicate Content ist kopierter Content von anderen Seiten. Nicht zu verwechseln ist dieser Teil mit Zitaten, die für Google keine Rolle spielen, sondern es geht wirklich um seitenweise kopierte Inhalte. Unique Content zählt übrigens zu den Rankingfaktoren, also wird Google Websites mit Duplicate Content abstrafen.
Und dann gibt es noch Doorway-Pages, die ausschließlich für Suchmaschinen erstellt wurden: So sind diese Seiten meist auf Städte optimiert, leiten dann aber auf andere Websites ohne regionalen Bezug weiter. Auch hier fehlt der Nutzen für den User und Google sanktioniert diese Vorhaben.

Wie kann Thin Content vermieden werden?

Die Rankingfaktoren seitens Google sind ganz klar:
Entscheidend aus Google-Sicht ist, dass der Text für die Zielgruppe geschrieben ist, nicht für die Suchmaschine. Texte voll mit Keywords mit hohem Suchvolumen sind nicht der Weg, um bei den SERPs vorne mitzuspielen.
Content muss immer zu den Suchanfragen des Users passen und ihn mit Inhalten versorgen, die ihm weiterhelfen. Wenn ein Text für einen User geschrieben ist, kommen die wichtigsten Keywords ohnehin vor.

Neben der Recherche passender Keywords mit großem und kleinen Suchvolumen, spielt auch die Textstruktur eine Rolle:
Eine gute Gliederung mit Zwischenüberschriften, kurze knackige Sätze und wichtige Aspekte fett hervorgehoben helfen dem User, sich zu orientieren. Lang aneinander gereihte Sätze möchte niemand lesen und entsprechend kurz ist die Verweildauer.
Was macht also guten Content aus?

  • Suchintention des Users berücksichtigen
  • Gliederung mit Zwischenüberschriften
  • Passende Keywords mit großem und kleinen Suchvolumen geschickt platzieren