Google und andere Suchmaschinen aktualisieren ständig ihre Algorithmen, um den Nutzern das bestmögliche Sucherlebnis zu bieten. Für Spezialisten und Webseitenbetreiber bedeutet dies neue Herausforderungen, denn Schwachstellen und Probleme bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind somit oftmals gegeben.

Wenn ein Unternehmer seine Optimierungsstrategien im Laufe der Zeit nicht an die neue Online-Umgebung anpasst und Suchmaschinen ihre Algorithmen ändert, werden die Rankings bei Google beeinträchtigt. Wenn es um Online-Marketing geht, verlassen sich die meisten Unternehmen übermäßig auf Webanalysen, um zu entscheiden, was effektiv war und was nicht.

Was sie finden, beeinflusst zukünftige Entscheidungen darüber, wo sie Zeit und Geld investieren. Sogar radikale Entscheidungen wie die Entlassung von internen Mitarbeitern, die Ersetzung eines SEO-Beraters / einer SEO-Agentur oder die Abschaffung von SEO insgesamt werden auf der Grundlage der Daten getroffen, die in ihrem Statistikpaket enthalten sind.

Suchmaschinenoptimierung kurz SEO bringt viel, aber macht Arbeit!

SEO-Berater müssen Ergebnisse melden und den ROI (Return On Investment) nachweisen, den sie für ihre Kunden erzielen können. Sie werden anhand bestimmter KPIs (Key Performance Indicators) bewertet – häufig organisches Traffic-Wachstum oder Umsatz-Conversions aus organischem Search-Traffic.

Viele Unternehmen verlassen sich auf die Google Analytics auf Zugriffsquellen -> Quellen -> Suche -> Organisch, allerdings decken diese Analysedaten nicht alles ab. Es ist vergleichbar mit den Spalten auf einem unter Schneeverwehungen getarnten Gletscher, die Daten weisen gefährliche Lücken auf. So treffen Unternehmen infolgedessen falsche oder ineffektive Entscheidungen.

Mögliche falsche Entscheidungen sind:

  • Effektive Taktiken werden unnötig beendet.
  • Geld, Zeit und Ressourcen werden in weniger effektive Strategien investiert.
  • Die Wachstumsrate wird verlangsamt, indem ein schwieriger Weg einschlagen wird.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle am Unternehmen Beteiligten – insbesondere Marketingmitarbeiter, Geschäftsplaner und Finanzentscheider – folgende Probleme und Herausforderungen verstehen und verinnerlichen.

1. Fehlende Links

Das Problem Nummer Eins auf Kunden-Websites, das höhere Suchmaschinen-Rankings verhindert, ist das Fehlen von Links. Dies ist wahrscheinlich für die meisten der Unternehmen offensichtlich. Viele Leute da draußen verstehen immer noch nicht, wie wichtig es ist, ständig Links aufzubauen.

Mit genügend Linkaufbau wird Google viele andere Probleme übersehen. Es ist sehr wichtig, dass die Unternehmen Links von Qualitätswebsites, Websites mit Traffic und Websites erhalten, die zum Thema der Website gehören. Das Erstellen von Links (das Verlinken anderer Websites auf die Homepage oder eine Seite auf der Website) kann eine lange und mühsame Aufgabe sein. Es dauert einige Zeit, bis andere Websites den Inhalt der Website erkennen und darauf verlinken.

2. Zu viele 301s

301-Weiterleitungen werden nicht mehr wie früher gutgeschrieben. Bei neueren Websites muss darauf geachtet werden, dass nicht zu viele 301-Websites vorhanden sind, da dies dazu führen kann, dass die Website in einer Sandbox gespeichert wird. Dies ist besonders häufig bei Neugestaltungen von Websites und anfänglichen SEO-Audits der Fall.

Daher wird es immer wichtiger, zunächst die richtige SEO- und Keyword-Recherche durchzuführen, um zu vermeiden, dass dies später wiederholt werden muss.
In letzter Zeit hat Google Websites dazu gedrängt, ihre Website von HTTP auf HTTPs zu verschieben. Das Wechseln zu einer anderen URL, auch wenn diese sich auf der eigenen Website befindet, sollte 301 permanente Weiterleitungen umfassen, sodass der Webbrowser die URL automatisch an den neuen Speicherort aktualisiert.

Wenn jemand eine HTTP-URL auf der Website aufruft, sollte er auf dieselbe Seite weitergeleitet werden, jedoch auf die HTTP-Version der Website. In diesem Fall müssen Unternehmen 301 Weiterleitungen einrichten. Eine Umleitung ist in Ordnung, aber mehr sollten es nicht sein. Zu viele Links können Probleme erzeugen.

3. Gekaufte Links und unnötiger Text in Titel-Tags und Link-Text

Es ist hier von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen beim Linkaufbau die Analytik kontinuierlich überprüfen, um einen Rückgang des Datenverkehrs festzustellen. Vor einigen Jahren gab die US-amerikanische FTC ein Mandat heraus, wonach jede gesponserte Anzeige oder jeder gesponserte Link angeben muss, dass es sich um eine Anzeige handelt.

Aus diesem Grund forderte Google von den Website-Betreibern, das Linkattribut „nofollow“ für Links zu verwenden und Links als gesponsert oder bezahlt zu kennzeichnen. Gemäß den Richtlinien für Webmaster von Google können Unternehmen für Links, die das Seiten-Ranking überschreiten, keine Gebühren zahlen. Viele Websites wurden dafür bestraft, weil bezahlte oder gesponserte Links nicht als solche gekennzeichnet waren. Wenn Unternehmen Links kaufen, ist dies in Ordnung. Sie müssen sich lediglich vergewissern, dass diese als gesponserte Links gekennzeichnet sind und das Linkattribut „nofollow“ verwenden.

Website-Betreiber sollten ihre Kunden und Besucher nicht zu sehr unter Druck setzen. Ausdrücke wie: „Klicken Sie hier“, „Wir verkaufen“, „Besuchen Sie uns“ sind aufdringliche Phrasen. Es sollten nur Keyword-Phrasen verwendet werden, die zu der Website passen. Ansonsten wird der Wert der Website herabgestuft, wenn unnötiger Text verwenden wird.

In einigen Fällen kann es zu Problemen mit einem CMS (Content Management System) wie WordPress kommen, bei dem das Titel-Tag mehrmals den Namen der Website (oder den Namen des Unternehmens) enthält. Dies kann ein Fehler sein und das CMS der Website ist nicht richtig programmiert (oder nicht richtig eingerichtet).

4. Langsame Ladezeit der Webseite

Eine langsame Ladezeit einer Website kann erhebliche Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben. Gerade „tolle“ und grafisch aufwendig gestaltete (WordPress-)Webseiten haben hier oftmals enormen Nachholbedarf! Google nimmt die Geschwindigkeit der Website in seinen Algorithmus auf. Website-Betreiber können ihre Ladezeit ganz einfach im Internet überprüfen. Liegt die Zeit über zwei Sekunden, sollte die Website überarbeitet werden, da sonst viele potenzielle Besucher abspringen werden, da die Ladezeit zu lang ist.

Sie würden dann nach alternativen Links suchen und landen womöglich bei der direkten Konkurrenz. Ursache für eine langsame Ladezeit können große Bilder oder Videos sein. Es gibt kostenlose WordPress-Plugins und andere kostenlose Online-Tools, mit denen Webseitenbetreiber ihre Bilder und Ihre Fotos optimieren können.

5. Nicht genug Geduld

Effektive Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit zur Implementierung. Es gibt Techniken, die verwendet werden können, um die Platzierungen viel schneller zu erhöhen. Beispiel Diät: Mit kurzen Diäten (zwei bis vier Wochen) werden natürlich schnell Erfolge erzielt, allerdings sind sie in den seltensten Fällen effektiv.

Das Gewicht kommt sehr schnell wieder (Jojo-Effekt), genauso ist es beim SEO. Webseitenbetreiber müssen für ein effektives SEO-Marketing mehr Zeit und Ressourcen aufwenden. Mit dem richtigen Plan sind sie jedoch auf dem besten Weg, die vielleicht kosteneffizienteste Form des Marketings zu nutzen, die es gibt.