BEWEISLAST NACH ART. 4 EU AI ACT

KI-Kompetenz nach Art. 4 – der Nachweis, der im Ernstfall zählt.

Nicht noch ein KI-Kurs. Der dokumentierte Beleg vom zertifizierten Datenschutzbeauftragten: Er schult Ihr Team verantwortungsvoll – und hinterlässt genau das, was im Streit-, Haftungs- oder Aufsichtsfall zählt. Denn die Beweislast liegt bei Ihnen.

Schulungen seit 2006· Zertifizierter externer DSB

Schulungsbescheinigung

KI-Kompetenz
nach Art. 4 EU AI Act

DSB
geprüft
Erika Mustermann
Mustermann & Partner GmbH · München
P. Fürsicht
Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
ID · AI4-2026-0428
seit 02.02.2025

Art. 4 KI-VO in Kraft — gilt unverändert fort, solange der Omnibus nicht verabschiedet ist.

Mai 2026

Digital Omnibus: Art. 4 wird abgeschwächt — aber nicht gestrichen.

Aufsicht DE

Kein eigenes Art-4-Bußgeld — das Risiko ist die Beweislast bei Ihnen (plus DSGVO & Haftung).

EU AI Act Schulung — was Art. 4 fordert

Der Digital Omnibus ändert Art. 4 — aber er streicht ihn nicht. Hier die drei wichtigsten Fakten für Ihr Unternehmen.

Was sich ändert

Digital Omnibus schwächt ab — streicht nicht

Der Digital Omnibus (Stand: Mai 2026) weicht die Formulierung ab — aus „sicherstellen“ wird „unterstützen“. Noch NICHT in Kraft (kein Amtsblatt). Art. 4 gilt fort in seiner ursprünglichen Form bis zur Veröffentlichung.

Was bleibt

Art. 4 ist in Kraft – seit dem 02.02.2025

In Kraft seit 02.02.2025. Durchsetzung ab 02.08.2026. Wer im Streitfall keine dokumentierte KI-Schulung nachweisen kann, trägt das Risiko.

Was das heißt

Kein eigenes Bußgeld – das Risiko ist die Beweislast

Art. 4 hat keine eigene Bußgeldnorm. Das echte Risiko: Im Streit-, Haftungs- oder Aufsichtsfall müssen Sie belegen, dass Sie sich gekümmert haben – plus DSGVO- und Haftungsbezug.


Transparenz & Kennzeichnung nach Art. 50 KI-VO

Neben der KI-Kompetenz nach Art. 4 verlangt der EU AI Act eine zweite, eigenständige Pflicht: Transparenz gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern. Wer KI einsetzt, muss kenntlich machen, dass Inhalte KI-generiert sind und dass eine Maschine interagiert. Generell ab dem 02.08.2026 (Art. 113 Hauptstichtag) — Hinweispflicht auf KI-Interaktion (Art. 50 Abs. 1), Kennzeichnung synthetischer Inhalte (Abs. 2), Hinweis bei Emotionserkennung (Abs. 3), Deepfake-Offenlegung (Abs. 4). Für die maschinenlesbare Watermarking-Kennzeichnung bei Bestandssystemen, die vor dem 02.08.2026 im Markt sind, gilt ein Übergang bis zum 02.12.2026 (Art. 50 Abs. 2).

Konkret bedeutet das für Ihren KMU-Alltag: Wer einen Chatbot einsetzt, muss das zu Beginn offenlegen. Wer KI-generierte Texte, Bilder, Audio oder Video veröffentlicht, muss sie als solche kennzeichnen. Wer Deepfakes verbreitet, muss die Manipulation sichtbar machen. Kein Bußgeld-Drama — sondern sauberer Nachweis, dass Sie KI transparent einsetzen. Genau das deckt die Schulung ab.

Fünf Kennzeichnungs-Beispiele aus dem KMU-Alltag

Kennzeichnen Sie deutlich, dass ein Text KI-generiert oder KI-bearbeitet ist — z. B. ein Hinweis im Impressum der Veröffentlichung oder ein Inline-Label bei produktkritischen Aussagen. Prüfen Sie zusätzlich Fakten und Quellen, bevor Sie veröffentlichen.
Deepfakes müssen als solche offengelegt werden (Art. 50 Abs. 4). Ein sichtbarer Hinweis auf die KI-Manipulation ist Pflicht — nicht erst auf Nachfrage, sondern von vornherein. Ausnahme: erkennbar künstlerische/satirische Werke, aber auch dann muss die KI-Erstellung erkennbar sein.
Machen Sie zu Beginn der Konversation kenntlich, dass der Nutzer mit einer KI interagiert — nicht mit einem Menschen (Art. 50 Abs. 1). Ein einfacher Begrüßungshinweis „Sie chatten mit einem KI-Assistenten“ reicht aus und schafft Vertrauen.
Kennzeichnen Sie KI-generierte Bilder als solche, sobald sie Inhalte zeigen, die real wirken könnten. Bei rein schematischen Icons genügt oft die Kontextklarheit. Achtung zusätzlich: Urheberrecht prüfen — KI-Bilder können fremde geschützte Werke reproduzieren.
Synthetische Stimmen müssen als KI-generiert gekennzeichnet werden. Besonders sensibel: wenn eine synthetische Stimme einer realen Person nachempfunden ist — hier greifen neben Art. 50 auch das Recht am eigenen Bild/Wort und das Urheberrecht.

Urheberrecht — ein Schritt weiter. KI-generierte Marketinginhalte können fremde geschützte Werke reproduzieren — Textpassagen, Bildmotive, Melodien. Eine Abmahnung droht bei grob fahrlässiger Veröffentlichung. Faustregel: vor der Veröffentlichung einen UrhR-Check der KI-Ausgabe, besonders bei produktkritischen, werblichen oder personenbezogenen Inhalten. Die Schulung zeigt, wie dieser Check in unter drei Minuten funktioniert — ohne juristische Vorkenntnisse.

Nachweis statt Angst: Die Transparenzpflichten sind keine Drohung, sondern ein klarer Standard. Wer sie dokumentiert erfüllt, hat im Streitfall den Nachweis in der Hand — und seinen Kunden gegenüber eine vertrauenswürdige KI-Nutzung.

Worum es bei KI-Kompetenz geht

Verstehen, was KI darf — und was nie in eine KI gehört.

Die Datenschutz-Aufsichten (EDSA/EDSB) betonen: KI-Kompetenz schützt Grundrechte und stützt Compliance. Eine gute Schulung deckt deshalb vier Ebenen ab — und macht sie dokumentiert nachweisbar.

01

Technisch

Wie KI-Tools funktionieren, wo Daten landen — und was nie in eine KI gehört.

02

Rechtlich

Pflichten aus der KI-VO & DSGVO, Rollen als Anbieter und Betreiber.

03

Ethisch

Verantwortungsvoller Einsatz, Schutz von Grundrechten, Transparenz gegenüber Kunden.

04

Dokumentiert

Wer, wann, was, von wem — plus Lernkontrolle. Auf Deutsch, prüfbar.


DER HÄUFIGSTE IRRTUM

„Wir haben intern eine Checkliste verschickt – reicht das?“

Als Maßnahme kann das zählen. Als Nachweis kaum. Art. 4 verlangt nicht nur, dass Sie etwas tun – sondern dass Sie es im Zweifel belegen können. Ein Rundmail mit Checkliste hat in der Regel kein nachvollziehbares Datum, keine Teilnehmerliste und keinen Beleg, dass der Inhalt verstanden wurde. Wenn ein Auftraggeber, eine Versicherung oder die Marktaufsicht nachfragt, ist der Unterschied zwischen „haben wir mal gemailt“ und einer datierten DSB-Bescheinigung der ganze Unterschied.

Interne Checkliste / Rundmail DSB-bescheinigte Schulung
Nachvollziehbares Datum ✗ meist nicht
Teilnehmernachweis
Lernkontrolle (Verständnis belegt) ✓ Quiz / dokumentierte Teilnahme
Unterschrift zertifizierter DSB
Im Haftungsfall verwertbar eingeschränkt

DER UNTERSCHIED

Das Wort, an dem alles hängt: bescheinigt.

Drei Beweise, die ein anonymer E-Learning-Shop für 9,90 € nicht liefern kann.

DSB

Zertifizierter externer DSB

Die Bescheinigung trägt die Unterschrift eines zertifizierten Datenschutzbeauftragten — das hat vor der Marktüberwachung Gewicht.

● Aktiv

Echte DSGVO-Krisenmandate

Kein Theoretiker: laufende Mandate aus der Praxis. Wir wissen, was im Ernstfall zählt — und wie eine Behörde liest.

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Bestehende Schulungs-Infrastruktur seit 2006, Buchungs- & Zertifikatssystem — sofort abrechenbar und dokumentierbar.


BEWÄHRT VOR GERICHT

Wo KI-Einsatz schon vor Gericht landete

Drei dokumentierte Entscheidungen aus 2025 — keine Theorie, sondern Rechtsprechung mit Aktenzeichen. Wer KI-Kompetenz und -Transparenz nachweist, ist in solchen Fällen auf der sicheren Seite.

LG Darmstadt · 10.11.2025

19 O 527/16 — KI-Gutachten ohne Offenlegung

Ein gerichtlich bestellter Sachverständiger erstellte sein Gutachten in wesentlichen Teilen mit KI, ohne das gegenüber dem Gericht offenzulegen. Das Gericht setzte die Vergütung auf 0,00 € fest — das Gutachten war als persönlich verantwortete Leistung nicht verwertbar. Transparenz über KI-Einsatz ist justiziabel.

AG Köln · 02.07.2025

312 F 130/25 — KI-Schriftsatz mit Halluzination

Ein Rechtsanwalt reichte einen Schriftsatz ein, dessen zitierte Rechtsprechung von einer KI frei erfunden worden war. Das Gericht wertete die ungeprüfte Verwendung KI-generierter Inhalte als berufsrechtlich unzulässig — KI-Ausgaben sind eigenverantwortlich zu prüfen.

OLG Köln · 23.05.2025

15 UKl 2/25 — KI-Training & Transparenz

Im Eilverfahren prüfte das OLG Köln die Nutzung Nutzerdaten zum Training von KI-Systemen. Zulässig — aber nur unter Transparenz- und Widerspruchsvorgaben der DSGVO. Wer KI einsetzt, muss Nutzern nachvollziehbar offenlegen, was mit ihren Daten geschieht.

Nachweis statt Angst: In jedem dieser Fälle hätte ein dokumentierter Nachweis über KI-Kompetenz und offen ausgewiesene KI-Nutzung geholfen — nicht weil Bußgelder drohen, sondern weil der Nachweis zählt.

Formate: KI-Schulung, Training, Workshop, Seminar

Ob Self-Paced-Kurs, Live-Online-Workshop oder Inhouse-Seminar — alle Formate enden mit der DSB-Schulungs- & Governance-Bescheinigung.

Bescheinigungs-Unterschied: Self-Paced = Teilnahme + Test ≥80% · Live/Inhouse = DSB-höherwertige Bescheinigung (Anwesenheit + Interaktion)

Self-Paced

Online-Kurs auf Abruf

60 Minuten · Quiz ≥80% · Bescheinigung sofort · jederzeit absolvierbar

  • Was Art. 4 konkret verlangt — verständlich erklärt.
  • Was erlaubt ist, was kritisch — die Graubereiche.
  • Welche Tools Ihre Daten speichern (und welche nicht).
  • Was niemals in eine KI gehört — die roten Linien.
  • Sicherer Prompt-Alltag: Routinen statt Bauchgefühl.
  • Abschlusstest (≥ 80 %) als dokumentierte Lernkontrolle.

inkl. MwSt. | Quiz-Gate ≥80% erforderlich

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Gegengezeichnete AI-Policy · jährl. DSB-KI-Compliance-Bericht · Hochrisiko-Betreiber

DSB + AI-Beauftragter aus einer Hand. Peter Fürsicht ist zertifizierter DSB und übernimmt auf Wunsch die Rolle des AI-Beauftragten — eine Funktion, die der EU AI Act für bestimmte Akteure vorsieht. Ein Kombi-Mandat spart KMU Kosten und vermeidet Rollen-Reibung zwischen Datenschutz- und KI-Aufsicht. Mehr zur Governance & zum DSB-Mandat →

PREISVERGLEICH

Pro Schulung statt pro Kopf.

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KI-Schulung Workshop
Peter Fürsicht – zertifizierter externer Datenschutzbeauftragter, max2-consulting GmbH

Ihr Trainer

Peter Fürsicht

Peter Fürsicht ist zertifizierter externer Datenschutzbeauftragter (DSB) und Geschäftsführer der max2-consulting GmbH. Seit 2006 berät er mittelständische Unternehmen in Datenschutz und digitaler Compliance.

Aussteller der Bescheinigung: max2-consulting GmbH, durchgeführt unter Verantwortung des DSB Peter Fürsicht

DSB-bescheinigt · max2-consulting GmbH · seit 2006 · zertifizierter externer Datenschutzbeauftragter

Aus München für Deutschland

max2-consulting ist in München ansässig und betreut Kunden bundesweit.

rund 400.000

Unternehmen im IHK-Bezirk München und Oberbayern (Quelle: IHK für München und Oberbayern)

56%

der Unternehmen nutzen generative KI (TÜV/Forsa 2026)

27%

haben Mitarbeitende geschult (TÜV/Forsa 2026)

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur KI-Schulung

Nein – Art. 4 EU AI Act schreibt keine bestimmte Schulung und kein spezifisches Zertifikat vor. Verlangt wird ein „hinreichendes Maß“ an KI-Kompetenz bei allen, die KI einsetzen. Der entscheidende Punkt: Im Zweifel müssen Sie dieses Maß nachweisen. Eine dokumentierte, DSB-bescheinigte Schulung ist der belastbarste Weg, das zu belegen.
Ja — Art. 4 EU AI Act ist in Kraft seit 02.02.2025. Der Digital Omnibus (Stand: politische Einigung Mai 2026) schwächt die Formulierung ab, ist aber noch NICHT in Kraft. Bis zur Veröffentlichung im EU-Amtsblatt gilt Art. 4 unverändert fort. Wer jetzt schulen und dokumentieren lässt, ist auf der sicheren Seite.
Der zertifizierte DSB Peter Fürsicht bescheinigt: Teilnahme, bestandenes Quiz ≥80% (Self-Paced) bzw. dokumentierte Anwesenheit (Live/Inhouse), Schulungsinhalt und -datum. Es handelt sich um eine Schulungs- & Governance-Bescheinigung — keine amtliche Akkreditierung, keine KI-Act-Konformitätsbewertung. Der Wert liegt in der DSB-Glaubwürdigkeit und Dokumentationsqualität.
Die Bescheinigung ist ein hochwertiger Dokumentationsnachweis mit DSB-Autorisierung. Art. 4 schreibt kein spezifisches Zertifikat vor, sondern ein „hinreichendes Maß“ an KI-Kompetenz. Unsere Bescheinigung dokumentiert dieses Maß nachvollziehbar und mit DSB-Glaubwürdigkeit.
Self-Paced: 49 € (Einzel) · 129 € (3er) · 199 € (5er) · 349 € (10er) · 590 € (20er) · 50+ MA: auf Anfrage. Live-Online: 1.059 € (bis 12 MA, Frühbucher 940 €). Inhouse: ab 2.261 € + Reisekosten. Alle Preise inkl. 19% MwSt.
Self-Paced: Flexibel abrufbar, Abschlussquiz ≥80%. Bescheinigung = Teilnahme + Test. Live/Inhouse: Synchrone Schulung mit dem DSB, Q&A. Bescheinigung = höherwertig (Anwesenheit + Interaktion dokumentiert). Für Hochrisiko-KI-Betreiber (Anhang III) empfehlen wir Live oder Inhouse.

NACHWEIS STATT ANGST

Machen Sie KI-Kompetenz nachweisbar.

Schulungs- & Governance-Nachweis vom DSB. Nachweis statt Angst.




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