Die meisten Unternehmen schätzen heute den Wert einer starken Gemeinschaft um das eigene Produkt oder die Marke als bedeutenden Faktor für den Erfolg des Unternehmens ein. Diese Erkenntnis gibt es schon lange, wie viele denken, denn schon in der Mitte der 90er Jahre hatte sich die Forschung mit den Gemeinschaften und dem wirtschaftlichen Potenzial beschäftigt. Auch die jeweilige Zielgruppe ist von Bedeutung.

Was ist Community Building?

Das Community Building zielt darauf ab, gesteuert eine Gruppe um ein Produkt zu schaffen. Eine solche Gruppe ist mehr als eine Interessengemeinschaft bzw. ein eigenmächtiger Zusammenschluss möglicher Konusmenten.

Es handelt sich dabei um eine engagierte Gemeinde um das Produkt, welche ein großes, Geschäftspotenzial für ein Produkt oder das Unternehmen mit sich bringt.
Ein solches Potenzialkönnen die Konsumenten voll ausschöpfen, wenn ein effektives und feinmaschiges Zusammenwirken von Sales, Marketing und Service zur Gewohnheit wird, zum Beispiel bei der Beantwortung von Fragen zu einem bestimmten Produkt. Aber der Wert der Gemeinschaft für die Marke geht weiter. Hier ist der Austausch und die Interaktion von Bedeutung.
Ist die Community ein eng geflochtenes Netz, besteht diese aus wahren Fans statt lediglich aus der Zielgruppe. Diese identifiziert sich mit der Community, lebt die Marke und spricht mit großem Stolz über das Unternehmen. Im besten Fall werden diese zu Influencern für die Marke oder das Produkt. Kampagnen können dabei helfen. Diese Propaganda ist authentisch und somit besonders überzeugend und jenes Potenzial sollte das Unternehmen in jeden Fall nutzen.

Community Building als Form des Marketings

Wenn ein Unternehmen vom Community Building spricht, dann gibt es erst dazu keine genauen Regeln, was es hierunter versteht. Das Community Building kann daher Vieles sein. Dies reicht von einer Gruppe oder einem Forum für den Austausch und dem Support, über spezielle Mitgliederprogramme, bis hin zu Events. All jene Maßnahmen müssen zusammengebracht werden, dass diese vor allem nicht der traditionellen Gewinnung von Neukunden dienen, sondern zugleich zum Ziel haben, eine dauerhafte Beziehung zu den Kunden aufzubauen.
So ist das Community Building keine klassische Maßnahme des Marketings, es ist ein Beziehungsmanagement zum Erfolg des Unternehmens.
Unumstritten ist hierbei die Betreuung und der Aufbau der Community besonders zeitintensiv und er erfordert sehr viel Einsatz und dieser ist in Zahlen besonders schwer zu fassen. Grundsätzlich aber gibt es mehrere Gründe, die vor allem heute für das Community Building sprechen und jenen Wert aus der Sichtweise des Marketings beweisen. Die Interaktion ist dabei von Bedeutung.

Die Kundenbeziehungen sind das größte Gut für das Unternehmen, denn die Märkte werden volatiler und sehr viel undurchschaubarer für die Konusmenten. Die Konsumenten haben das Vertrauen in viele Unternehmen und in einzelne Marken verloren und wollen mehr Nutzen von den Produkten. Aber diese möchten sich zugleich an der Kreation der einzelnen Kampagnen beteiligen, was vor allem den Weg zu einem aufstrebenden Community Building ebnen kann.

Die Community ist heutzutage für das Unternehmen ein großer Vorteil, denn wenn dieses einen treuen Kundenstamm besitzt, zu dem die Kunden eine Bindung aufgebaut haben, muss dieses nicht vor einem Kauf die Überzeugungsarbeit leisten und in eine teure Neukundenakquise vollziehen. Wer bereits treue Kunden hat, muss weniger Angst vor seiner eigenen Konkurrenz haben.

Der Aufbau der Community um ein Produkt oder eine Marke passiert jedoch nicht von heute auf morgen, sondern ist ein andauernder Prozess. Daher ist sehr viel Geduld gefragt und die Bereitwilligkeit, als Unternehmen einen hohen Einsatz zu zeigen. Die Begegnung, die das Unternehmen den Kunden bietet, muss vor allem augenscheinlich sein. Außer der Produktebene sind hier vor allem Einflüsse wie die Nachhaltigkeit oder die Philosophie des Unternehmens als emotionale Elemente von Bedeutung, welche für die Community wichtig sind, auf jeden Fall zu bedenken. Beim Community Building geht es in erster Linie, um die Beilegung der Interessen der Kunden für den Erfolg im Unternehmen.