Corona-Krise – Covid-19 – und plötzlich ist alles anders… Jetzt allerdings in Schockstarre zu verfallen wäre fatal, denn Online-Marketing und SEO bieten gerade in dieser Zeit enorm große Chancen für das Hier und Jetzt, aber auch für die Zukunft!

Viele Firmen stehen aktuell vor einem Riesenproblem – der wirtschaftlich durch den Shutdown in vielen Branchen ausgelöst wurde, und indem sich Millionen von Unternehmen aktuell befinden. Mit den Nachwirkungen dieser Krise werden alle auch noch in den kommenden Wochen und Monaten kämpfen.
Im Rahmen unserer Online Marketing Beratungen erhalten wir aktuell immer wieder folgende Fragen:

• Sollten Unternehmen in der Corona-Krise aufhören in Online-Marketing und SEO zu investieren?
• Wie kann Internet und E-Commerce die Geschäftstätigkeit in der Krise unterstützen?
• Was können Unternehmen jetzt tun, um glimpflich aus der Situation rauszukommen?
• Was können KMUs jetzt aktiv unternehmen, um für diese und ähnliche zukünftige Krisensituationen besser vorbereitet zu sein?

Viele Branchen wurden knallhart getroffen

Die durch das Land angeordneten, weitreichenden Restriktionen greifen tief in die Grundrechte der Bevölkerung ein. Somit werden vor allem Unternehmen hart getroffen, die vom „face to face to the customer“-Handel abhängig sind und bei diesen (viele) Menschen auf engstem Raum anzutreffen sind: In der Gastronomie, bei Events, im Personenverkehr, im Einkaufszentrum, beim Friseur und vielen weiteren Orten.

Corona-Krise: Gewinner und Verlierer im E-Commerce

Der vom physischen Kontakt weniger abhängige E-Commerce geht in dieser Krise als klarer Gewinner hervor, wobei auch hier mehrere E-Commerce Big-Player aktuell die Krise deutlich zu spüren bekommen: Allen voran sind hier Webseiten und Portale der Reisebranche genannt, egal ob es die Flugsuche oder die Buchung der Unterkunft oder des Mietwagens ist. Auch viele Onlineshops für (hochpreisige) Konsum-Artikel spüren die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich. Ein gutes Beispiel ist hierbei die Modebranche, da exklusive Modelabels unter der Situation leiden, welche Mode für Veranstaltungen, Festivals oder Events wie beispielsweise die zahlreichen (Trachten) Volksfeste, Hochzeiten oder Sommernachtsbälle produzieren, vertreiben und verkaufen. Allerdings befürchten auch Branchen, deren Business einigermaßen neutral zur Krise verlaufen, Engpässe in ihren Lieferketten und könnten kurz- bis mittelfristig ebenfalls betroffen sein. 

Sollten Unternehmen in der Corona-Krise aufhören, in Online-Marketing und SEO zu investieren?

Wir erleben es derzeit „live“ mit und diskutieren diese Frage nahezu stündlich mit unseren Kunden und Interessenten, die derzeit abwägen müssen, ob sie zu den Zeiten der akuten Corona-Krise das Marketing-Budget wirklich investieren oder auf “bessere Zeiten” hoffen sollten, um dann zu investieren. 
In keiner Branche gibt es für diese Pandemie Blaupausen und somit auch keine Vergleichszahlen und bereits erlebte Szenarien – deswegen müssen wir uns aktuell an den „puren“ Regeln zu Investitionen in Online Marketing und deren Auswirkungen orientieren: 

Szenario 1: Das Marketing-Budget für SEO, Content-Marketing und Linkaufbau wird eingefroren

Aktuell ein gern genommenes „Panik-Instrument“. Wir können verstehen, dass Unternehmen in einer so großen Krise wie dieser Pandemie – die vielleicht sogar weltweit der Auslöser der größten Weltwirtschaftskrise sein wird – im Investitionsbereiche finanzielle Vollbremsungen vornehmen.  Dabei wird meist als erstes das Online-Marketing-Budget komplett eingefroren. Doch welche Konsequenzen bringt dies mit sich?
Online Marketing ist auch in der Corona-Krise aktiv, es lebt – und ist vergleichbar mit einem Marathon, der niemals endet. Wer im Marathon gestartet ist, sich sogar auf einem der vordersten Plätze befindet und nun keine Nahrung und keine Getränke erhält, der wird sehr schnell seinen vorderen Platz einbüßen… Im Übertragenen heißt das: Nach der Krise wird das Unternehmen nicht mehr auf der Top-Platzierung sein und sicherlich weitaus mehr investieren müssen, um wieder auf die Ausgangsposition zurückkehren zu können. 

Szenario 2: Das Marketing-Budget für SEO, Content-Marketing und Linkaufbau bleibt gleich

Nehmen wir nochmal das Beispiel des Marathons: Wer im Marathon gestartet ist, sich sogar auf einem der vordersten Plätze befindet und nun unter Gewährleistung der Nahrungs- und Getränkeversorgung weiterläuft, wird schon alleine aufgrund der Tatsache, dass einige seiner Konkurrenten bzw. Mitbewerber Szenario 1 bevorzugt haben, automatisch seine Platzierung verbessern und den Abstand zu den Verfolgern vergrößern.  

Szenario 3: Das Marketing-Budget für SEO, Content-Marketing und Linkaufbau wird angehoben

Auch hier können wir mit unserem Marathon Beispiel es am besten beschreiben: Wer im Marathon gestartet ist, sich auf einem der vordersten Plätze befindet und nun einfach die Kraft hat mit einem Zwischensprint anzuziehen unter der Gewährleistung von Nahrung und Getränke, wird schon alleine aufgrund der Tatsache, dass einiger seiner Konkurrenten bzw. Mitbewerber das Szenario 1 gewählt haben, seine Platzierung enorm verbessern und den Abstand zu den Verfolgern weiterhin extrem vergrößern.  

Krisen-Automatismus

Egal welche Krise es in der Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten gab, 9/11, Finanzkrise oder oder oder – alle Krisen haben ähnliche Auswirkungen: Mitarbeiterentlassungen, Kurzarbeit und Insolvenzen. Dies ist auch bei den größten Unternehmen zu erkennen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass zu Beginn einer Krise die erste Maßnahme der Investitionskürzungen oder gar Investitionsstreichungen vorgenommen werden, nach der Devise: das Unternehmen wollen gerne „erstmal abwarten“. 

 Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wenn ein Unternehmen in dieser Krise die Chance ergreift und investiert oder zumindest die Investitionen des Online-Marketings (nahezu) gleich hält, hat im Nachgang der Krise ein enormes Potential, später zu den Gewinnern zu gehören.  

Denn: Der Hebel-Effekt potenziert die Maßnahmen durch die Budget-Reduzierungen des Wettbewerbs enorm.

Corona-Krise: Ist Abwarten die richtige Entscheidung?

Schlicht und ergreifend: …es kommt drauf an!
Für einige Branchen ist ein ruhiges Abwarten die bessere Entscheidung als für andere. Bei Airlines beispielsweise ist es sinnvoll erstmal alle Ausgaben auf null zu reduzieren, da diese durch die extrem hohen Ausgaben, wie teures Betriebsmaterial und gigantische Kredite, verbunden mit einer Situation, in der noch niemand sagen kann, wann die Einreiseverbote in vielen Ländern wieder gelockert werden können, stark von dieser Krise betroffen sind.

Gewinner in der Krise durch Online Marketing

Allerdings! Denn jede Krise hat auch immer Gewinner – und wenn nun mal von den unzähligen seriösen und unseriösen Anbietern von Mund-Nase-Masken und deren Onlineshops absieht, so bemerkt man das gerade Lebensmitteldienste und Lebensmittel-Lieferdienste aktuell explosionsartig mit Raten von über 500 Prozent in einigen Städten zulegen können. Die Aktien von Videokonferenz-Anbieters schießen seit Anfang der Krise exorbitant in die Höhe. Gerade durch die Kontaktsperren bzw. Ausgangsgebote boomt aktuell jedes Business, das einen Weg gefunden hat, seine Leistungen und Produkte über das Internet zu offerieren.  

Etabliert man als Gastronom einen Online-Lieferdient, so wird ihm dieses Angebot neue Kunden bringen. Noch sind Restaurants geschlossen, doch sobald diese Restriktion aufgehoben wurde, werden aufgrund neuer Vorschriften vorerst weniger Sitzplätze zur Verfügung stehen. Zudem werden die Menschen aufgrund des Ansteckungsrisikos weiterhin öffentliches Getümmel meiden und ihre Speisen lieber zuhause essen wollen. Durch den Online-Lieferdienst kann der Gastronom diese Kundschaft ebenfalls bedienen. 

In der Krise ein Konzept für die Zukunft erarbeiten

Es wird eine Zeit nach Corona geben, soviel ist sicher! Für die Unternehmen ist es wichtig, gerade jetzt Konzepte zu erarbeiten, damit die aktuelle Situation verbessert und gemeistert werden kann. Konkret bedeutet dies mit den vorhandenen Budgets die Situation bestmöglich zu optimieren, während gleichzeitig für die nahe und mittelfristige Zukunft geplant werden muss, indem Geschäftsmodelle entsprechend angepasst werden. 
 
Online Marketing spielt auch jetzt in der aktuellen Corona-Krise eine sehr wichtige Rolle. Besonders Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content-Marketing und Linkaufbau sind nun essentiell für betroffene Unternehmen. Zu beachten gilt, dass die Investitionen in diese Bereiche sich aber frühestens in drei bis sechs Monaten auszahlen werden. Innerhalb dieser Zeit werden sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen noch mehrfach ändern. Möglicherweise wird uns die Krise auch weitgehend ins Jahr 2021 begleiten – und somit wird sich ein derzeitiger Invest in SEO-Maßnahmen relativ zeitnah in dieser Krise die unternehmerischen Möglichkeiten wieder ausbauen und verbessern. Einige Unternehmen können natürlich durch eine geschickte Umstrukturierung vom klassischen Ladengeschäft hin zum E-Commerce Business mit Ladengeschäft eine Insolvenz vermeiden.  

Umschichtung SEA zu SEO

Die Gestaltung des Online Marketings kann sehr unterschiedlich ausfallen. Experten sehen einen größeren Erfolg in einem datenbasierten Vorgehen, sowie einer Umschichtung zu nützlichen SEO-Maßnahmen. Um ein bestimmtes Keyword in den Google Rankings zu steigern, sollte hier investiert werden, um es in die Top 5 zu befördern. Daraus entstehen weniger SEA (Werbung) Kosten und ein höherer Ertrag. Ferner ist es relevant, dass Unternehmen nicht blind in SEO-Maßnahmen investieren, sondern genau kalkulieren und strategisch vorgehen. Anfangs sollte eher in SEO, aber auch in SEA investiert werden. Sobald sich die Rankings entwickeln, ist es wichtig sukzessive die Investition von SEA hin zu SEO umzuschichten und weitere Rankings auf anderen Keywords auszubauen.

Nutzen von SEO-Maßnahmen und Linkaufbau

Für betroffene Unternehmen ist es jetzt relevant, die über Jahre aufgebauten Rankings und Reputation nicht zu verlieren. Das Suchverhalten hat sich in der Corona-Krise erheblich verändert. Es ist jetzt wichtig, die SEO-Maßnahmen an das Konsumverhalten anzupassen, um Umsätze in den Onlineshops zu generieren und die Sichtbarkeit zu steigern, welche sich an die Krise anpassen. Viele Experten rechnen aktuell mit einer Verschiebung im Suchverhalten: Damit einhergehend muss Ihre Website und Ihr Online Marketing vorbereitet werden. Ob es am Ende wirklich so kommen wird, ist schwer vorherzusagen. 

Content Marketing in der Corona-Zeit

Aktuell ist es für Onlineshops allgemein schwer, sich auf andere Themen zu fokussieren. Für viele fühlt es sich falsch an, doch das Leben geht immer weiter, egal wie aussichtslos eine Situation erscheinen mag. Jeder Bürger hat aktuell sehr viel Zeit, die viele nutzen, um sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten (z.B. nachhaltiger Leben, mehr Sport, Urlaub planen, usw.). Unternehmen sollten an diese Gedanken anknüpfen und alles für die eigenen Kunden tun, um als Gewinner aus der Krise hervorzugehen.  

Linkaufbau in der Corona-Zeit

Links spielen im Internet eine sehr wichtige Rolle – ohne Links gäbe es gar kein Internet und auch keine Suchmaschinen. Jedes Unternehmen, das innerhalb ein paar Monaten bessere Rankings erzielen möchte, sollte in den Link-Aufbau investieren. Natürlich gilt dies auch für die eigene Sichtbarkeit. Sollten Unternehmen in der aktuellen Phase nicht auf das Ranking und die Links achten, könnten Mitbewerber bzw. Konkurrenten nach der Krise viel besser dastehen. 

Fazit

Viele haben schon vergessen, dass unsere Wirtschaft vor der Corona-Krise so stark wie noch nie war. Aktuell verzeichnen wir einen starken Einbruch durch die Krise, aber die Krise endet auch irgendwann. Nach der Krise wird die Wirtschaft wieder stark ansteigen und Unternehmen sollten daher diese Zeit nutzen und ihre Online Marketing Kanäle und deren Maßnahmen zu optimieren, um schlussendlich gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Dadurch lässt sich auch Ihr Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft manövrieren.