Ob unterwegs, während des Kochens oder vorm Einschlafen im Bett: Podcasts lassen sich in jede Lebenssituation integrieren und werden immer beliebter. Doch die wachsende Beliebtheit der Podcasts ist auch für das Marketing und das Branding von Unternehmen von hoher Relevanz.

 

Was sind Podcasts und wozu dienen sie Unternehmen?

Podcasts sind Audio- oder/und Videobeiträge, die über das Internet abgerufen oder heruntergeladen werden. Der Begriff ist ein Kunstwort, das sich aus POD („Play On Demand“) und der Abkürzung CAST (von Broadcast) ergibt.
Podcasts sind spannend und erzeugen Nähe. Diese Nähe ist vor allem dann wichtig, wenn wie aktuell in Zeiten der Covid-19-Pandemie Treffen in der Realität nicht möglich sind. Daher sind auch für Unternehmen Medien, mit denen es gelingt, näher an die Menschen heranzukommen, von großem Vorteil. Podcasts können zur Unterhaltung, zum Einschlafen oder auch zur Information dienen. Neben Podcasts, die News bringen, sind auch solche besonders oft gehört, die Haushalt, Gesundheit, Kochen oder die Meditation als Thematiken aufgreifen. Das private Interesse steht demnach eher im Vordergrund.

 

Kundenbindung schaffen

Dennoch sind Podcasts ein Trend, den sich auch Unternehmen zunutze machen können. Durch gewisse Einblicke in Firma und die Philosophie, fühlt sich die Zielgruppe mehr mit dem Unternehmen oder einer Marke verbunden. Durch das Erzeugen von Nähe zu Kund*innen kann vor allem eine Bindung zu diesen aufgebaut und gestärkt werden. Damit ist ein weiterer Touchpoint für die Zielgruppe gegeben.

 

Nähe durch gute Moderator*innen

Zuhörer*innen fühlen sich verbunden mit den Moderator*innen, vorausgesetzt diese machen ihre Sache gut und fesseln diese. Informative Einblicke in Unternehmensthemen können nur von dementsprechend informierten Moderator*innen gegeben werden. Wichtig ist eine geeignete Person als Moderator*in auch hinsichtlich der Schaffung von Nähe. Gute Moderator*innen sind neugierig, nehmen sich Zeit, sind interessiert und verstehen es, auch einmal Kontra zu geben. Gute Moderator*innen sind auch in der Lage, nur über die Sprache Humor zu vermitteln. Eine angenehme Stimme als auch eine sympathische Art sind Pflicht, um die Zuhörer*innen zu fesseln. Oftmals gibt es dafür die passende Person im eigenen Unternehmen oder als Alternative kann eine externe Fachkraft herangezogen werden.

 

Branchenabhängig die Art von Podcasts auswählen

Um einen Podcast zu starten, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Am wichtigsten ist, relevante Inhalte bereitzustellen, von denen die Nutzer*innen angesprochen werden und womit sie emotional berührt werden. Dabei können Unternehmen überlegen, welche inhaltliche Art von Podcast der Branche, in der sie tätig sind, noch fehlt. Ist diese Art definiert, kann man konkret Hilfe zu Problemen anbieten, womit viele Konsument*innen konfrontiert sind.
Von Bedeutung ist dabei allerdings immer, den Podcasts nicht ihren natürlichen Charme zu entziehen, indem alles bis auf das letzte Detail durchgeplant wird. Podcasts verhelfen dem Marketing und Branding eines Unternehmens auf ein neues Level. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, nicht den typischen Charakter des Podcasts zu verändern. Podcasts enthalten immer einen gewissen Teil an Spontanität. Dadurch wirkt der/die Sprecher/in authentisch, was wiederum auf die Nähe zur Zielgruppe wirkt.