LinkedIn zählt zu den beliebtesten Business-Netzwerken weltweit. Jetzt rollt die Plattform eine bekannte Social-Media-Funktion aus: Stories starten – auch in Deutschland. Hier lesen Sie wie die Kurzvideos eingestellt werden und was der Unterschied zu Instagram ist.

Das Karrierenetzwerk verzeichnet 15 Millionen aktive Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese User freuen sich über eine neue Funktion: LinkedIn-Stories. Bekannt ist dieses Feature von Instagram und Snapchat. Das soziale Netzwerk mit dem markanten Geist auf gelbem Hintergrund hat diese Funktion erfunden – bis Instagram sich als Copycat erwies und Stories für sich noch erfolgreicher adaptierte. Auf dem bekannten Portal aus dem Hause Facebook feierten kurze Clips, die zusammen eine Geschichte ergeben, ihren Durchbruch.

Das Karrierenetzwerk springt vergleichsweise spät auf den Story-Zug auf. Doch es gibt signifikante Unterschiede zu den Instagram-Stories.

So begrüßen Nutzer und Unternehmen ihre Community

LinkedIn Stories sind kurze Videos oder eine Reihe von Fotos, die mit Followern geteilt werden. Die Kurzgeschichten sollten im Hochformat, mit dem Smartphone aufgenommen werden. Blitzschnell lässt sich der Content mobil hochladen. Dazu erscheint im Account im oberen sichtbaren Bereich ein rundes Story-Symbol. Einfach draufklicken und posten. Wer gerne Videos teilt, sollte auf die Länge von maximal 20 Sekunden achten. Alles in allem sind die Stories 24 Stunden sichtbar, dann verschwinden sie automatisch aus dem Feed. Vor allem diese Kurzlebigkeit ist ein großer Vorteil des Features. Anstatt einen langen Post zu verfassen, werden schnell und unkompliziert Inhalte, wie beispielsweise kurze Videos vom Arbeitsalltag, mit der Community geteilt. Auf LinkedIn steht der Austausch mit den Followern im Fokus. Ob Factsheet, neue Podcast-Folge, ein aktueller Blogpost oder kurze Ausschnitte des Arbeitsalltags: So ziemlich jede relevante Info kann als Story erscheinen.

Achtung: Das Feature steht nur in der App zur Verfügung, nicht auf dem Desktop.

Zusätzliche Funktionen posten

Eine Story lebt davon, dass sie sehr verspielt ist. Auf einem Business-Portal müssen es wahrlich keine Hunde-Emojis sein, aber Texte und andere kleine Motive stehen zur Auswahl. Kaffeebecher für den Gruß am Morgen oder Zahlen, die wichtige Studien untermalen, können in die Story eingefügt werden. So erhalten sie direkt mehr Aufmerksamkeit und werden gerne angesehen. Zudem lässt sich die Schriftfarbe ändern – besonders schön, wenn Stories im eigenen Corporate Design erstellt werden können. Das erhöht die Markenidentität. Ebenso sind Verlinkungen zu Nutzer- und Unternehmensprofilen möglich.

Welche Inhalte eignen sich besonders gut?

Das Netzwerk empfiehlt selbst, über Branchennews, Insights aus dem Büro, dem Arbeitsalltag oder das Weltgeschehen zu posten. So bleiben Follower und Interessierte am Unternehmen stets auf dem Laufenden.

Die Funktionen stellen eine weitere Möglichkeit dar, Recruiting zu betreiben und eine junge Zielgruppe anzusprechen. Stellengesuche können zum Beispiel auch als Stories erscheinen. Wichtig ist es, kreativ zu sein, damit die eigenen Geschichten im Feed auffallen.

Das ist der große Unterschied zu Instagram Stories

Wo liegt nun der Unterschied zu Instagram, Snapchat und Co.? Die Antwort liegt im Netzwerk selbst begründet: es ist ein Business-Portal, hier dreht sich alles um die Karriere, Branchenentwicklungen und persönliche Weiterbildungen. Die Kurzvideos sollten sich also auch um diese Bereiche drehen. Private Einblicke nach Feierabend sind hier fehl am Platz – und gehören definitiv auf Instagram.