Social Media gehört heutzutage für Viele zum alltäglichen Leben. Diente es in der Vergangenheit dem Zeitvertreib, ist es heute eine gute Methode, Bekanntheit zu erlangen.

Um Bekanntheit und Reichweite zu erlangen, ist eine gute Idee alleine nicht ausreichend. Wichtig hierbei ist, dass diese wohldurchdacht eingesetzt werden. Ansonsten können die Blogbeiträge schnell in der Flut anderer Mitteilungen unter gehen.

Ziel

Zunächst muss die Aussage des Social Media-Auftritts geklärt werden, um einen Redaktionsplan zu erstellen. Wichtig zu wissen ist, auf welche Portale die Zielgruppe zugreift. So ist beispielsweise der Altersdurchschnitt auf Facebook wesentlich höher als auf TikTok. Genauso muss geklärt werden, ob B2B- oder B2C Plattformen zu nutzen sind und welche Wochentage in Frage kommen. Themen aus dem Lifestyle-Bereich sind bei Instagram gut aufgehoben, wirtschaftliche Kompetenzen können bei LikedIn und Xing besser aufgezeigt werden.

Inhalte

Sind die Kommunikationsziele klar definiert, kann es an die Vorbereitung der Posts gehen. Hilfreich für die Erstellung ist es, wenn vorab eine Einteilung in unterschiedliche Kategorien erfolgt. Dies können beispielsweise Details zu Produkten und Dienstleistungen, Linktipps oder Aktionstage sowie Gedenktage und Feiertage sein. Selbstverständlich müssen die Kategorien unbedingt zum Unternehmen und dem, was ausgesagt werden soll, angepasst werden. Besteht kein Bezug zum Unternehmen, leidet darunter ganz schnell die Glaubwürdigkeit.

Nur Blogbeiträge zu lesen ermüdet die Zielgruppe in der Regel sehr schnell. Daher ist es ratsam regelmäßig geeignete Hashtags und Call-to-action in die Post einzufügen, um mit seiner Zielgruppe in Interaktion zu treten.

Wichtig ist Mitarbeiter, Kunden, Partner und Zielseiten zu taggen, um die Frequenz zu erhöhen. Vorteilhaft ist es ebenfalls, wenn Video- oder Bildmaterial, anknüpfende Informationen und spannende Links eingefügt werden.

Für jeden Kanal das richtige Material zu liefern ist nur dann möglich, wenn der Redaktionsplan aus einer guten Mischung aus emotionalen Inhalten, fachlichen Themen und Corporate Content gelegt wird.

Arbeitsteilung

Sobald Social Media Arbeiten im Team erfolgen, ist ein gemeinsam nutzbares Tool unabdinglich. Ansonsten reicht eine einfache Excel-Tabelle. Wichtig ist bei Teamarbeiten, dass die Zuständigkeiten klar geregelt sind und der Bearbeitungsstatus eindeutig erkennbar ist. Insbesondere sollte klar sein, wer letztendlich die Entscheidung über Texte, Gestaltung, Inhalt und Zeitpunkt der Veröffentlichung trifft.

Plangliederung

Hier gibt es zwar keine Vorschriften für die Gliederung eines Redaktionsplans, dennoch sollten einige Kategorien unbedingt enthalten sein. In der Spalte Inhalt werden alle Videos/Bilder, Texte etc. gesammelt. Bei der Kategorie Kanal sollte für jeden Kanal, der bedient werden soll, eine eigene Rubrik erstellt werden. Wann Posts fertig sein müssen und eine Veröffentlichung erfolgen soll, gehört in die Kategorie Deadlines. Sämtliche Ideen, die noch nicht ganz ausgereift sind, kommen in die Spalte Ideen. Wer welche Aufgaben und Berechtigungen hat, wird in der Kategorien Zuständigkeiten festgehalten. In der Kategorie Workflow landen alle Templates, Bilder und Hashtags, die eventuell verwendet werden sollen.

Fazit:

Damit Social Media erfolgreich ist, kommt es also nicht allein auf das Posten von Beiträgen an. Ein gut aufgestellter Redaktionsplan muss der erste Schritt sein. Besondere Bedeutung haben hier die Aufstellung einer genauen Definition der Inhalte, eine klare Zielsetzung und eine feste Aufgabenverteilung.

Um Verluste von Zeit und Inhalt zu vermeiden, ist es ratsam, relevante Inhalte nicht per Mail zu verschicken, sondern gemeinsame Tools zu verwenden.

Welche Wochentage für eine Veröffentlichung in Frage kommen ist immer davon abhängig, welchen Kanal die Zielgruppe nutzt und wann diese bevorzugt Posts liest.