WooCommerce hat das bekannte Shopsystem Shopware von Platz eins verdrängt.

In der Welt von WordPress ist WooCommerce das aktuell populärste E-Commerce Shopsystem mit einer sehr guten Benutzerfreundlichkeit. WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress, ein sogenanntes Plugin.

Man kann WooCommerce benutzen, um seinen Blog auf WordPress in einen richtigen Online Shop umzuwandeln ohne vorherige Programmierkenntnisse zu benötigen. Das Ganze funktioniert einfach und auch Einsteiger können sich leicht ihren Shop mit dem Plugin konfigurieren. So haben die Betreiber von Websites die Möglichkeit unter anderem die Funktionen Bestellprozess, Emails als Versandbestätigung und das Anlegen von Artikeln zu konfigurieren. In diesem Artikel geht es um die Vor- und Nachteile von WooCommerce und darum, ob sich das Plugin lohnt.

 Vorteile von WooCommerce:

WooThemes hat im Jahre 2011 damit begonnen neben Themes auch das Shopsystem Plugin WooCommerce zu entwickeln. Als Vorlage galt das Plugin Jigoshop und WooCommerce wurde im selben Jahr bereits das erfolgreichste Word Press System für Shops. Es gibt so einige Vorteile von WooCommerce, wie zum Beispiel, dass man neben seinem Blog einen Shop pflegen kann. Während man weiterhin Blogartikel schreiben und veröffentlichen kann, sorgt WooCommerce für die optische Darstellung von Shops auf der Seite.
Gegenüber anderen Shopsystemen hat WooCommerce geringe Shop-Kosten, ist sehr hoch skalierbar und hat viele Erweiterungsmöglichkeiten. Als Einsteiger kann man über den WooCommerce-Wizard dies auch schnell und einfach konfigurieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass WooCommerce über WordPress läuft, welches ein komplettes CMS (Content Management System) ist. Je nach Bedürfnis gibt es einige Erweiterungsmöglichkeiten in Form von Pugins, die zum Teil kostenpflichtig sind, aber auch teilweise gratis sind. Auf WooCommerce.com  besteht die Möglichkeit sich über Erweiterungen zu informieren. WooCommerce selbst findet man im Plugin-Verzeichnis von WordPress.
Wird Hilfe benötigt, oder möchte man sich mit anderen Nutzern austauschen, kann man auf eine große Community von WooCommerce zugreifen. Es gibt einen Bereich im WordPress Support Forum sowie diverse Facebookgruppen, an die User sich bei Fragen wenden können.

Weiterhin bietet WooCommerce viele Anbindungen an Lagerverwaltungen oder POS Systeme, bekannte Beispiele sind Sevdesk oder Billbee.

Was kann WooCommerce noch verbessern?

Obwohl das Plugin viele Vorteile mit sich bringt bleibt immer Potential nach oben und es gibt ein paar Kleinigkeiten, die noch verbessert werden könnten. Ein Nachteil könnte sein, dass WooCommerce nicht aus Deutschland kommt, sondern in den USA entwickelt wurde. Wenn man seine Produkte also hierzulande verkaufen möchte, braucht man ein weiteres Plugin, wie zum Beispiel Germanized. Germanized ermöglicht den Verkauf von Produkten auch innerhalb Europas und Deutschlands. WooCommerce selbst fokussiert sich derzeit ziemlich auf den US-Markt, jedoch kommt es auch in Deutschland so langsam. Ebenfalls sind die Rechtstexte nicht inklusive und man muss sich Dinge wie Versandbestimmungen selbst zusammenreimen. Auch die Community ist in Deutschland eher klein, allerdings gibt’s es bereits Facebookgruppen.

Fazit

WooCommerce hat sich bisher eher auf sein Herkunftsland USA fokussiert, allerdings ist der deutsche Markt bereits am Wachsen. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Community in Zukunft wachsen wird und das Plugin von WooThemes für den europäischen Markt optimiert wird. Am Ende des Tages überwiegen die Vorteile wie der Kostenfaktor oder auch das immer größer werdende Ökosystem.