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Das sind die visuellen Trends für Social Media im Jahr 2022

Published On: 01/26/20222,9 min read

Im Jahr 2022 stehen die Ampeln auf grün für eine digitalisierte Zukunft. Spätestens nach der Umbenennung von Facebook in Meta ist das Metaverse in greifbare Nähe gerückt, und kurz davor, das mobile Internet, wie wir es kennen, abzulösen. Social Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok stehen dabei natürlich weiterhin im Fokus. Es wird Zeit herauszufinden, welche Trends im kommenden Jahr auf die Milliarden User weltweit zukommen werden. Eins ist bereits jetzt klar: Digitale Kreativität und Authentizität werden eine übergeordnete Rolle spielen und dürfen bei keinem Trend fehlen. So wird zum Beispiel das Kaufen von virtuellen Assets, wie zum Beispiel NFTs, immer beliebter. Diese Non-Fungible Token existieren nur in der digitalen Welt und geben einen Ausblick darauf, wie Inhalte aus virtuellen 3D Welten mehr und mehr an Wert gewinnen. Aber auch andere, vor Kreativität nur so sprühende Trends erwarten uns in den 20ern des neuen Jahrtausends.

 

Scrollytelling, KI-generierte Musik, Y2K – das erwartet uns in 2022

Ob ein Trend von einer einflussreichen Einzelperson oder aber von der breiten Masse generiert wird, ist individuell verschieden. Expertenmeinungen und Zahlenanalysen haben ergeben, dass die Trends im Jahr 2022 sehr bunt und vielseitig werden. Die Schlagwörter KI (künstliche Intelligenz), AR( augmented reality) und Metaverse stehen dabei ganz weit vorne. In aller Munde ist bereits jetzt das so genannte Scrollytelling, das es dem User oder der Userin ermöglicht, eine unterhaltsame Geschichte oder einen Artikel auf einer einzigen Website mittels Scrollen zu erleben, ohne dabei auf anderweitige Banner oder Links zu klicken. Bild, Video und Text verschmelzen dabei auf einer einzigen Website und verwandeln sich in snackable Content. Das heißt, dass sie besonders leicht konsumierbar sind. Doch nicht nur visuell entwickelt sich die Social Media Landschaft weiter. Musik, die durch KI generiert wird, und damit auf die Vorlieben der User zugeschnitten ist, individualisiert die Nutzung Sozialer Medien nachhaltig und sorgt für eine größere Reichweite. Auch die Ästhetik der 2000er Jahre zeigen ihren Präsenz. Minimalistische Designs aus den 2010ern und 20ern haben ausgedient: Knallige Farben und „Mehr anstatt Weniger“ sind das Gebot der Stunde.

 

Das planen die großen Social Media Plattformen

Für Facebook ändert sich in den 2020ern vor allem, dass die aktiven User immer älter werden. Mehr als 60% der Interaktionen auf der altbekannten Plattform kommen von Usern, die bereits älter als 45 Jahre sind, also nicht unbedingt die Zielgruppe des Metaverse und 3D Welten. Um ein jüngeres Publikum anzusprechen und die Klickrate, will Facebook in Zukunft auf Reels (kurze Videos) setzen, die in den USA bereits verfügbar sind. Instagram glaubt ebenfalls an die Macht der kurzen Videoclips, um mit dem Konkurrenten TikTok auf Augenhöhe zu bleiben. Zudem soll es eine völlig neue, integrierte Shopping-Option geben, die der Bequemlichkeit gilt und ermöglicht direkt über den eigenen Instagram-Account die Kaufentscheidungen zu treffen. TikTok nutzt sein exponentielles Wachstum der letzten Jahre weiter aus, und will Instagram als Marktführer überholen. Content Creators werden von der Plattform in Zukunft noch besser unterstützt, außerdem soll deutlich mehr Geld in Werbung investiert werden. Insgesamt lässt sich feststellen, dass Social Media im kommenden Jahr einen noch stärkeren Fokus auf seine Nutzerinnen und Nutzer werfen wird. Durch die Entwicklung von KI und individuell zugeschnittenen Online Welten sollte es ein Leichtes für die großen Player sein, ihre User auch in Zukunft an sich zu binden.