Internet Security für Plattformen und Inhalte ist nicht nur für die Besucher einer WordPress Webseite ein wichtiges Thema, sondern auch für den Betreiber und wird oftmals unterschätzt. Sowohl die Ursachen als auch die Lösungsmöglichkeiten für gehackte Websites sind sehr vielfältig.

Mit diesen Tipps und wichtigen Einstellungen wird Ihr WordPress sicher(er):

Sicherheit für WordPress

Der Alptraum, dass der eigene Internetauftritt oder der Onlineshop nicht mehr erreichbar ist, kann alle Webseiten-Inhaber treffen und schwerwiegende Auswirkungen für das Unternehmen haben. Dabei geht es nicht nur um den Vertrauensverlust seitens der Kunden, sondern auch um hohe Umsatzeinbußen im Online-Marketing.
Eine definitive Lösung oder eine garantierte Sicherheit bei Themen der Cyber Security gibt es nicht, denn es wird immer wieder Menschen geben, die etwas haben wollen, was nicht ihnen gehört. Dazu zählt auch, dass versucht wird, die Seite, wofür auch immer, zu missbrauchen. Dabei kann es sich um einen direkten Angriff handeln, weil sich jemand für die Passwörter, Daten oder andere Informationen interessiert oder um die Seite zu unseriösen Zwecken zu missbrauchen. WP ist mittlerweile zum wichtigsten und größten Content-Management-System geworden und damit entsprechend beliebt als Angriffsziel. Diese Tatsachen gelten auch für jedes andere CMS.

Motive von Hackern für eine bestimmte WordPress-Seite

Die Frage stellt sich, wieso Hacker sich ausgerechnet eine bestimmte Seite aussuchen. Viele wissen nicht, dass der Angreifer unter Umständen gar kein persönliches Motiv hat, sondern nur versucht, mit einigen unseriösen Tools, massenweise Infizierung zu betreiben. Dabei werden automatisch Webseiten angegriffen, welche bestimmte Sicherheitslücken aufweisen. Wenn die Seite infiziert ist, kann es beispielsweise zur Verteilung von Malware durch Viren sowie Trojaner kommen oder die Webseite wird für SPAM-Versand missbraucht. Insbesondere ein Programm wie WordPress mit einem führenden Marktanteil ist ein begehrtes Ziel von Hackerangriffen geworden. Deshalb sollte die Installation von Zusatzprogrammen oder Plug-Ins mit Vorsicht ausgewählt werden. Der Kommentarbereich ist ebenfalls sehr anfällig, obschon durch WordPress nur wenige HTML-Befehle bei den Kommentaren zugelassen sind. Trotzdem reicht dies den Hackern für einen Seitenangriff aus.

Ein Test bringt Klarheit – Wie sicher ist Ihre WordPress Homepage?

Es gibt mehrere Indizien, welche darauf hinweisen können, dass die Webseite gehackt wurde, wie beispielsweise der Warnhinweis beim Öffnen der Webseite oder die direkte Benachrichtigung von der Suchmaschine oder dem Hoster. Wichtig zu wissen: Google warnt die Webmaster nur, wenn der Internetauftritt über die Search Console von Google verifiziert wurde. Durch die schädlichen Codes werden teilweise auch Weiterleitungen auf dubiose Webseiten eingebaut. Bei einem Anfangsverdacht kann das Backend ebenfalls Aufschluss über unberechtigte Benutzer oder die Veränderung von Dateien und Benutzerrechten geben.

Regelmäßige Test geben Aufschluss darüber, ob die Webseite gehackt wurde. Einen Hacker-Angriff kann nicht immer sofort und zeitnah erkannt werden. Bewährte Frühwarnsystem können hier Klarheit bringen – viel mehr wie die vermeintlich Sicherheit vorgaukelnden Sicherheits-Plugins wie Wordfence Security & Co. wie Damian Schwyrz in seinem Wordfence-Test bereits eindrucksvoll bewiesen hat.

Schnelle Hilfe bei WordPress-Hackangriffen

Ein 8-Schritte Erfolgsplan bei Hackangriffen gibt es! Ernesto Ruge von der binary-butterfly GmbH hat bereits vor Jahren eindrucksvoll die einzelnen Schritte bei der Behebung von Hackangriffen und Sicherheitslücken in WordPress aufgeschrieben, der auch heute nichts an der Vorgehensweise und Abarbeiten der einzelnen Schritte eingebüsst hat. Nachzulesen hier: Hilfe! Mein WordPress hat einen Virus! Wie mache ich den weg?

Hilfe bei Max2-consulting.de

Wer sich selbst diesen 8-Schritte Erfolgsplan nicht zutraut, dem können wir von max2-consulting als Full-Service WordPress Agentur mit den Kernkompetenzen in der Beratung, Realisierung, Optimierung und Wartung von WordPress-Projekten immer und gerne weiter helfen! Zögern Sie nicht und nehmen Sie Kontakt mit uns auf! 

Die Folgen einer gehackten WordPress-Webseite

Die Folgen sind vielfältig und abhängig von der Art des Angriffs. Beispielsweise kann Malware installiert worden sein oder Phising Content gehostet werden. Hacker missbrauchen die Webseiten als Ausgangspunkt für Angriffe oder für den SPAM-Versand. Nicht nur für die Webseiten-Inhaber, auch für die Besucher können erhebliche negative Auswirkungen entstehen, wenn die Webseite infiziert wurde oder nicht mehr erreichbar ist.
Wie bereits erwähnt, entstehen den Betreibern unter anderem Imageschäden sowie Umsatzeinbußen. Wenn eine Seite nicht erreicht werden kann, schürt das beim Benutzer das Misstrauen. Spätestens dann, wenn für allfällige Transaktionen die persönlichen Daten angegeben werden müssen, sind die Kunden abgeschreckt und weichen auf andere Angebote aus. Ein kompletter Ausfall eines Onlineshops führt zu einer massiven Einbuße des Umsatzes sowie einem nicht unbeträchtlichen Imageschaden. Will der Kunden genau dann Einkaufen, wenn die Webseite nicht mehr erreichbar ist, wird das Produkt bei anderen Anbietern gesucht und er kehrt möglicherweise nicht mehr zurück. Schlimmstenfalls wird auch noch der Computer des Nutzers beim Aufruf von einer gehackten Webseite durch schädliche Software betroffen.

Gehackte Webseiten kommen bei Google auf die „Blacklist“

Es kann zudem zu weiteren und sehr unangenehmen Bekanntschaften kommen, nämlich diejenigen mit der Blacklist. Bei Google beispielsweise fällt die Seite mit allen Suchergebnissen raus. Zwar kann diese nach einer erfolgreichen Bereinigung wieder beantragt werden, was aber keine Garantie ist, um das alte Ranking zurückzuerhalten.

Welcher Schutz für eine WordPress Webseite empfehlen wir?

Ein Security-Plug-In für ist grundsätzlich eine gute Sache und verspricht den Schutz vor Hackerangriffen, jedoch gibt sie keine Garantie. Im Hinblick auf die Auswirkungen empfiehlt sich eine manuelle Einrichtung, beispielsweise durch Max2-consulting.de, um das Risiko von hohen Folgekosten einzugrenzen.