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Social Media und Autokäufer: Audi punktet bei Facebook

Autokäufer informieren sich heute in der Regel vor allem im Internet über mögliche Kaufoptionen und die Eigenschaften, die ein eventuell zu kaufender Wagen haben soll. Die sozialen Netzwerke sind dabei neben der Google Anfrage eine essenzielle Komponente, um Informationen übersichtlich aufbereitet zu konsumieren, die für den Markeninhaber die Chance bietet, eine echte Bindung zur Marke herzustellen. Wie man es richtig macht zeigt Unternehmen Audi.

Der Markt ist riesig

Alle Autohäuser sollten sich überlegen, ob sie beim Marketing in Zukunft auf Facebook setzen, denn hier gibt es die größte Zielgruppe: 69% aller deutschen Autokäufer (bei denen unter 30 Jahre sogar 84%) sind bei dem Netzwerk registriert, wie aus einer Untersuchung von Puls, einem Nürnberger Marktforschungsunternehmen, hervorgeht. Die Erhebung fand unter mehr als 2000 Autokäufern statt.

Gleichzeitig geht hervor, dass auch andere Netzwerke sehr stark wachsen und für ein Autohaus von Bedeutung sein können: Youtube (57% bei unter 30-Jährigen), Instagram (38% bei unter 30-Jährigen) und Snapchat (23% bei unter 30-Jährigen) wachsen stärker als die etablierten Netzwerke und sind insbesondere durch ihren stärker visuellen Fokus gut, um Ware in Szene zu setzen (für ein Autohaus ergibt sich so die Möglichkeit, die besten Stücke angemessen zu präsentieren).

Andere Soziale Netzwerke verlieren hingegen an Bedeutung (Google Plus beispielsweise) und müssen im Zweifel weniger stark betreut werden.

Welche Marke begeistert bei Social Media am meisten

Puls hat bei der Umfrage auch ausgewertet, welche Marke das Kaufinteresse am meisten steigert und dazu mit der Universität Bamberg ein Modell entwickelt, um die einzelnen Autohersteller einzuordnen: herauskam, dass Automobilmarken das Kaufinteresse von Facebookusern im Schnitt um 13,7% steigern.

Audi kam als Spitzenreiter auf satte 17,4% und kann auch in allen anderen Kategorien („Mit welchen Marken wird interagiert?“, „Welche Marken werden weiterempfohlen?“, „Welche Marken(aktivitäen) werden als gut beurteilt?“, „Welche Marken(aktivitäten) werden genauer angeschaut?“) bis auf eine einzige („Welche Automobilhersteller werden bei Facebook wahrgenommen?“), in der BMW führt, die Pole Position halten.

BMW lag im Durchschnitt (13,5%), während Mercedes, VW und Opel zum Teil deutlich unter dem Durchschnitt lagen (7,9%, 4,6%, 4,3%).

Wer in Zukunft das Marketing für Autohäuser plant sollte diese Erkenntnisse berücksichtigen.

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Hallo lieber Leser, ich schreibe in diesem Blog über Aktuelles und Interessantes aus unserem direkten Firmenumfeld aus dem Bereich Onlinemarketing und Social Media Marketing. Ich freue mich auf spannende Diskussionen.Meine Qualifikationen: zertifizierter Online-Marketing-Manager (macromedia), zweifach ZdK-zertifizierter Automobilverkäufer (BMW, Mercedes) mit über 16 Jahren Berufserfahrung, Ausbildung zum Verkaufsleiter (BMW), Coach für Nachwuchsverkäufer innerhalb der ZdK-zertifizierten Ausbildung. Als Dozent für Onlinemarketing bin ich u.a. bei der Macromedia-Akademie, München tätig.
2016-10-25T08:51:15+00:00 By |Social Media Marketing|

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